Virtueller Anlass am 20. April 2021

Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung

Weltweit wird über Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz (KI) diskutiert. Öffentliche Verwaltungen beginnen damit, KI einzusetzen oder erwägen, dies zu tun. Dabei können Probleme auftreten, die im Extremfall zum Abbruch des KI-Einsatzes führen. Es ist deshalb von zentraler Bedeutung, sich bereits in einer frühen Phase über konkrete Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze Klarheit zu verschaffen. Dabei geht es nicht nur um technische Fragen, sondern insbesondere auch um rechtliche und ethische Rahmenbedingungen.

In der Schweiz fehlt es an einer vertieften rechtlichen und ethischen Auseinandersetzung mit den konkreten Herausforderungen und möglichen Lösungsansätzen mit Blick auf den KI-Einsatz in der kantonalen öffentlichen Verwaltung. Diese Lücke schliesst eine Studie im Auftrag des Kantons Zürich.

Die Studie wurde von Prof. Dr. Nadja Braun Binder, Juristische Fakultät der Universität Basel, und ihrem Team in Zusammenarbeit mit AlgorithmWatch Schweiz im Zeitraum von August 2020 bis Februar 2021 durchgeführt. Darin werden Chancen und Risiken des KI-Einsatzes in der öffentlichen Verwaltung beleuchtet und Projekte und Anwendungen vorgestellt, die in der Schweiz bereits im Einsatz sind. Beispielhaft wird auf Erfahrungen im Ausland hingewiesen.

Am 20. April 2021, 16-18 Uhr, wird die Studie anlässlich eines virtuellen Anlasses mit Dr. Kathrin Arioli (Staatsschreiberin des Kantons Zürich), Prof. Dr. Nadja Braun Binder (Universität Basel) und Dr. Anna Mätzener (Leiterin AlgorithmWatch Schweiz) präsentiert.

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