AlgorithmWatch ist eine gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, Prozesse algorithmischer Entscheidungsfindung zu betrachten und einzuordnen. Erfahren Sie mehr über AlgorithmWatch Schweiz.

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23. September 2021

#team

AWCH-Leiterin Anna Mätzener zählt zu den Digital Shapers 2021

Jedes Jahr kürt BILANZ zusammen mit Handelszeitung, PME und Digitalswitzerland die 100 wichtigsten Köpfe der Schweiz, die bei der Digitalisierung ganz vorne mit dabei sind. Dieses Jahr mit dabei: Anna Mätzener, die Leiterin von AlgorithmWatch Schweiz

Portrait Anna Mätzener
Foto: Nik Hunger

Nach Drohungen von Facebook: AlgorithmWatch sieht sich gezwungen, Instagram-Forschungsprojekt einzustellen

Facebook versucht derzeit verstärkt, Organisationen daran zu hindern herauszufinden, wie auf der Plattform Inhalte bekannt gemacht, unterdrückt und gesteuert werden. Anfangs August sperrte das Unternehmen Forscher·innen der New York University den Datenzugang. Auch AlgorithmWatch sah sich gezwungen, ein Datenspende-Projekt zu beenden, um nicht zu riskieren, vom Konzern verklagt zu werden.

Position

7. September 2021

#eu #regulierung

Entwurf der EU-Kommission für eine KI-Regulierung (AI Act): Stellungnahme von AlgorithmWatch

Die Europäische Kommission hat im April 2021 einen Regulierungsvorschlag für Anwendungen Künstlicher Intelligenz (AI Act) vorgelegt. Dieser wird auch für die Schweiz direkt relevant sein. Lesen Sie unsere Stellungnahme zum Vorschlag der Kommission.

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1. September 2021

Etwas zu feiern: Ein Jahr AlgorithmWatch Schweiz!

Seit einem Jahr nun stehen die Algorithmen auch in der Schweiz unter besonderer Beobachtung: So lange schon nimmt AlgorithmWatch Schweiz den Einsatz hiesiger automatischen Entscheidungssysteme (ADM) genau unter die Lupe – mittlerweile bereits mit einem dreiköpfigen Team!

Foto: David Bächtold, CC BY 4.0

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9. Juli 2021

Der neue Newsletter von AlgorithmWatch Schweiz

Die ersten beiden Ausgaben jetzt hier nachlesen!

Automatisierte Entscheidungssysteme im öffentlichen Sektor – Ein Impact-Assessment-Tool für die öffentliche Verwaltung

Wie können wir gewährleisten, dass automatisierte Entscheidungssysteme (automated decision-making systems, ADMS) in der öffentlichen Verwaltung vertrauenswürdig eingesetzt werden? AlgorithmWatch und AlgorithmWatch Schweiz haben ein Instrument zur Folgenabschätzung (Impact Assessment Tool) erarbeitet, das von Behörden verschiedener Verwaltungsebenen für die Analyse spezifischer ADMS verwendet werden kann.

Offener Brief: Wir fordern ein weltweites Verbot von Technologien zur biometrischen Erkennung

AlgorithmWatch und AlgorithmWatch Schweiz schliessen sich 177 zivilgesellschaftlichen Organisationen, Aktivist·innen und anderen Expert·innen auf der ganzen Welt an, um ein Verbot des Einsatzes von Gesichtserkennungs- und anderen biometrischen Erkennungssystemen im öffentlichen und öffentlich zugänglichen Raum zu fordern, die Massenüberwachung und gezielt diskriminierende Überwachung ermöglichen.

Reclaim Your Face – zivilgesellschaftliche Initiative für ein Verbot von biometrischer Massenüberwachung

Zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen aus ganz Europa, darunter AlgorithmWatch und AlgorithmWatch Schweiz, haben sich zu einer Koalition gegen Massenüberwachung zusammengeschlossen. Seit Februar 2021 fordern sie zudem in einer EU-Bürgerinitiative das Verbot von biometrischen Überwachungstechnologien, wie z.B. dem Einsatz von automatischer Gesichtserkennung an öffentlichen Plätzen.

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28. April 2021

#eu #regulierung

Die EU reguliert Künstliche Intelligenz – was bedeutet das für die Schweiz?

Vergangene Woche hat die EU-Kommission ihren mit Spannung erwarteten Gesetzesentwurf zur Regulierung von Systemen vorgelegt, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruhen. Der Entwurf ist trotz verschiedener Lücken und Schlupflöcher ein Schritt in die richtige Richtung – nämlich dahin, sicherzustellen, dass der Einsatz von KI-Systemen individuelle Autonomie und Gemeinwohl fördert statt sie zu beschränken.

Stories

Wie beeinflussen automatische Entscheidungssysteme unser aller Alltag? Wo werden sie konkret eingesetzt und was läuft dabei schief? Unsere journalistischen Recherchen zu aktuellen Fälle und Fehlern automatischer Entscheidungssysteme. Zu den Stories

Twitter, 12. März 2021

Streit um rassistische Bildbearbeitung bei Twitter – was stimmt?

Mit seinem Algorithmus zum Beschneiden von Bildern hat sich Twitter dem Verdacht des Rassismus ausgesetzt. Ein Experiment der Fachhochschule Bern legt allerdings nahe, dass das Verfahren fehlerfrei funktioniert.

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Publikationen

Hintergrundberichte, Analysen und Arbeitspapiere – unterstützt durch ein Netzwerk von Wissenschaftler·innen forschen wir zu den Auswirkungen algorithmischer Entscheidungen und ihren ethischen Fragestellungen. Zu unseren Publikationen

21. April 2021

Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung: ethische und rechtliche Fragen

Eine Studie im Auftrag des Kantons Zürich, durchgeführt von Prof. Dr. Nadja Braun Binder, Juristische Fakultät der Universität Basel, und ihrem Team in Zusammenarbeit mit AlgorithmWatch Schweiz.

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Blog

Aktuelle Veranstaltungen, Kampagnen und Neuigkeiten über unser Team – hier finden Sie die Updates von AlgorithmWatch Schweiz.
Thimo Pedersen | Unsplash

5. Juli 2021

Zusammenarbeit mit der Schweizer Demokratie Stiftung

Die meisten kennen inzwischen die Diskussionen darüber, wie Facebook, Youtube und Twitter Algorithmen dafür verwenden, bestimmte Botschaften zu verstärken, und welche Folgen das haben kann, wenn es um Hass und Hetze geht. Viel weniger wissen, dass der Staat ebenfalls algorithmische Systeme einsetzt – um Steuererklärungen zu prüfen, aber auch für automatische Gesichtserkennung. Durch die Digitalisierung…

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Positionen

Lesen Sie unsere Stellungnahmen zu laufenden politischen Entwicklungen und Regulierungsprozessen rund um automatisierte Entscheidungsprozesse. Unsere Positionen

23. April 2021

AlgorithmWatch Schweiz sagt NEIN zum PMT

Unsere Argumente Das PMT-Gesetz («Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus»), das am 13. Juni 2021 im Rahmen eines Referendums zur Abstimmung kommt, verfolgt die Idee, Verbrechen zu verhindern, bevor sie passieren. Dazu sollen aufgrund von «Anhaltspunkten» sogenannte «Gefährder·innen» – ein rechtlich schwammiger Begriff – identifiziert werden. Über diese Personen kann die Bundespolizei fedpol…

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